COVID-19

Antikörper

SARS-Cov-2 Antikörper Tests

Was sind Antikörper?

Antikörper im Blut (hauptsächlich IgG) werden speziell auf SARS-CoV-2 getestet um herauszufinden ob die Person schon angesteckt war in der Vergangenheit. Diese Information ist deswegen interessant, weil allgemein angenommen wird, dass wenn man Antikörper gegen SARS-COV-2 besitzt, eine Ansteckung unwahrscheinlich ist.

Warum?

Man kann gezieht immune Ärzte, Pfleger, Polizisten, Sanitäter, etc. einsetzen.

Weiters kann man gezielt die Statistiken berichtigen, die Dunkelziffern der RT-PCR Tests bestimmen. Das wird zurzeit in Österreich und München durchgeführt.

Außerdem wird es möglich den Langstreckenflugverkehr wieder zu booten, indem vor der Reise ein Antikörpertest erwartet wird. (vgl. Gelbfieberimpfung)

Schwierigkeiten?

Es wird aber interessante ethische und philosophische Fragen aufwerfen. zb: Flugreisen wird es kurz über lang nur mit “Antikörper-Bescheinigung”, so etwas wie “Gelbfieber-Impfpass” geben. Vielleicht sogar Schnelltests beim Check in. Aber Fragen bleiben!

Wann stecke ich mich gezielt an, damit ich 6 Wochen später fliegen kann? Muss ich beim Bewerbungsgespräch meinen AK-Pass mitbringen? Kann ich die Omi im Pflegeheim ohne Antikörpertest besuchen? Habe ich eine Chance auf einen Job im Krankenhaus ohne AKT?

Wer zahlt den Krankenstand für so eine absichtliche Ansteckung? Was sind die Risiken einer solchen Ansteckung? Sind andere Mitarbeiter gefährdet?

Wie ist die Qualität dieser Antikörper Tests (vgl. PCR Qualität)? Es gibt ja jetzt schon Unfug mit Tests, die auf alle Coronaviren reagieren. Artikel vom PharACT AG

Was wird die Zukunft bringen?

Es wird sich schneller als erwartet eine neue normale Welt einstellen. Die Firmen und Manager müssen sich schnell genug darauf vorbereiten.

Wie wird sich die Firmenkultur ändern müssen (Zwang zur Digitalisierung, Ängste, Krankenstände)

Wie wird sich das Recruiting ändern müssen? Wie kann ich Mitarbeiter motivieren gesund zu bleiben?

Leadership in Zeiten von Teleworking und Videokonferenzen!

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COVID-19 Dunkelziffer Berechnung 30.März

Seit einiger Zeit beschäftigen wir uns mit der Berechnung der Dunkelziffer der COVID-19 Fälle in Österreich. Wir behaupten, dass die Dunkelziffer der Covid-19 Fälle in Österreich mindestens ein 50-500faches der getesteten Zahlen ist, und dass die Ansteckungen in Italien, damit auch in Österreich schon im Dezember starteten und als Grippekranke diagnostiziert wurden. Falls diese Annahme richtig ist, ist das eine gute Nachricht für Österreich und Deutschland, weil die offizielle Sterblichkeitsrate um mindestens das 10-20fache höher als die reale Rate ist, und weil die Immunisierung der Bevölkerung schon viel weiter fortgeschritten ist, als angenommen.

Detaillierte Erklärung in diesem Eintrag

Warum?

  • Die offiziellen Zahlen von PCR Tests repräsentieren nicht die komplette Wirklichkeit. Zum einen, weil die Kriterien für die Testung noch zu eng sind (Risikogebiet?!), zum anderen weil die False-Negatives bei den Tests sehr hoch sind (40-50%) wegen falscher Anwendung, falscher Zeitraum und Test Sensibilität.

Wie?

Status Österreich: (von BMI für Soziales und Worldometer)

25.03.: 470 hospitalisiert, 90 auf intensiv , 31 tot

29.03.: 981 hospitalisiert, 187 auf intensiv , 86 tot

30.03.: 999 hospitalisiert, 193 auf intensiv , 108 tot

Eine Verdoppelung in vier Tagen. Leider eine bis zu 50% Todesrate auf den Intensivstationen.

Wie kommen wir auf die Zahlen im Diagramm:

Rechenbeispiel:

Annahme: Bis 5.März wurden 100.000 Österreicher infiziert. Davon wurden 8% schlimm krank, von denen mussten nach ca. 3 Wochen 10% auf die Intensivstation. Und von denen starben 50% – insgesamt 25 Tage nach Ansteckung – 29. März: 86 Tote. In meinem Modell rechne ich von den Toten (belastbare Zahlen vom BMI) zurück auf die Ansteckungen, und rechne mit unterschiedlichen Verdopplungsfaktoren hoch.

Ergibt: Ende März 2020: ca. 1 Million Österreicher die COVID-19 haben oder hatten, dh. Durchseuchungsrate von fast 10%-im Optimalfall.

Offiziell gabs am 5. März 43 getestete Corona-Fälle.

Ist das übertrieben?

Nun gut, geht man davon aus, das 86% der Fälle unentdeckt bleiben, dh nur 24% der Menschen Symptome haben, von denen nur ein kleiner Teil PCR Tests anfordert, die von einem noch kleineren Teil durchgeführt werden, plus eine zumindest 30% false-negative Rate:

30.März 9377 positiv getestete: 9377. Dunkelziffer: um die 200.000 Personen (alles Kaffeesudleserei, allerdings ein gutes Indiz)

Ergibt: Ende März 2020: mindestens 200.000 Österreicher die COVID-19 haben oder hatten, dh. Durchseuchungsrate von fast 2%-im schlechtesten Fall.

Relevante Nachrichten:

Italienisches Dorf ist immun Ein ganzes Dorf könnte immunisiert sein

Studie:86% der Fälle sind nicht dokumentiert, asymptomatisch oder leicht

Stand: 30. März 2020

Wir von JOIO-Sociallabs GmbH beschäftigen uns seit Jahren mit Digitalisierung und Transformationen der Firmenkultur für die Digitalisierung. Seit 2020 kommt auch die intensive Beschäftigung mit COVID-19 dazu – aus Gründen der Kultur Transformation in Firmen (Telearbeit, Aufarbeitung der neuen Situation), aber auch aus Business Continuity Gründen zur Erarbeitung von Risiko Plänen.

Unser chinesisches Team war von Jänner bis März 2020 in Quarantäne, die gaben uns rechtzeitig Informationen, die wir für unsere Kunden nutzen konnten.

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COVID-19 RT-PCR Test Unsicherheiten

Die Richtigkeit der offiziellen Fallzahlen ist unbestrittenerweise in allen Ländern optimierbar. Aber: Warum ist das so?

Testverfügbarkeit Österreich

Durch die hohen Kosten und den hohen Personalaufwand pro Test wird von den Behörden jeder unnötige Test vermieden. Darum gibt es bei der Hotline 1450, bei Rettungsleitstellen, Praktischen Ärzten folgendes Abfrageschema:

  • COVID-19 Symptome?
  • Waren Sie im Risikogebiet?
  • Kontakt zu einem bestätigten COVID Fall?

Zwei von den Fragen müssen mit JA beantwortet werden für weitere Abhandlung (In Wien wurde am 26.3 die Frage Risikogebiet aufgelassen – ganz Österreich ist Risikogebiet)

Problematik:

Symptome: Sehr viele Verläufe sind asymptomatisch, oder sind abweichend von Medien berichteten Symptomen. Folge: Die Menschen wissen nicht, dass sie Infiziert sind.

Risikogebiet: Die Dunkelziffer an Angesteckten war seit März hoch, die Frage nach Risikogebiet wurde nur gestellt um die Behörden nicht zu überlasten

Kontakt zu bestätigten Fall: Schwierig, wenn zu wenig getestet wird.

Zeitpunkt des PCR Tests:

Während der Inkubationszeit wird der Test negativ sein (zumindest die ersten 2 Tage nach Ansteckung). Der Test im Rachen/Nase ist auch ab Woche 2 bei leichten Fällen und ab Woche 3 bei schwereren Fällen oft false-negativ. (Info) Sogar COVID-19 Fälle auf der Intensivstation sind nach 3 Wochen negativ, weil die Virusbelastung vorbei ist, aber die Lungenentzündung am Laufen ist. Studie

YouTube – MedUni Graz

Durchführung des PCR Tests:

Details

Bei dem PCR Test muss ein Stäbchen (siehe Bild) tief in die Nase oder Rachen eingeführt werden, welches teilweise schmerzhaft und immer unangenehm ist. Wird das Stäbchen nicht tief genug eingeführt kann der angesteckte Patient negativ getestet werden. Viele Tester wollen nicht in Konfrontation zum Kranken gehen und wirklich das Stäbchen 4-5cm einführen. Und Nasenschleimhaut reicht einfach nicht für einen positiven Test ( NDR Christian Drosten ). YouTube – MedUni Graz

Reicht die Patienten Compliance für solch einen Test?

Auch bei uns gab es schon einen Testabstrich – Vorgangsweise: Wattestäbchen in beide Nasenlöcher, ca. einen Zentimeter. Angenehm aber sinnlos. (RT-PCR False Positives MedUni Graz)

PCR Sensibilität:

Auch wenn alles klappt, sind die Testresultate nicht 100% korrekt. Je nach Testhersteller gibt es unterschiedliche Qualitäten. Zb. Wurde in den USA bei den ersten Tests ein sehr hoher Anteil an False-Negatives erzielt, aber auch die derzeitigen verwendeten Test-Kits sind nicht unfehlbar ( RT-PCR sensitivity of 71% (p<.001) ) – viele Menschen wähnten sich in Sicherheit. Link CT vs. PCR

Medizinisches Personal

Auf der anderen Seite werden bestimmte Personengruppen ohne Symptome aber öfter getestet – vernünftigerweise. Z.B. Ärzte, Pfleger usw. Das schlägt sich auf den Zahlen nieder

Resultat:

Die Sicherheit bei einem der derzeitigen Tests richtig als COVID-19 getestet zu werden liegt nur bei 30-60%.

Das führt zu hohen Dunkelziffern an angesteckten Menschen. Abschätzung hier: https://www.joio-sociallabs.at/covid-19-dunkelziffer-berechnung/

Genau hier liegt die Hoffnung: Hohe Dunkelziffern sind prinzipiell gut, weil rechnerisch die Sterberaten viel niedriger sind als angenommen und die Herdenimmunität schneller erreicht wird.

Wir von JOIO-Sociallabs GmbH beschäftigen uns seit Jahren mit Digitalisierung, und Transformationen der Firmenkultur für die Digitalisierung. Seit 2020 kommt auch die intensive Beschäftigung mit COVID-19 dazu, aus Gründen der Kultur Transformation in Firmen (Telearbeit, Aufarbeitung der neuen Situation), aber auch aus Business Continuity Gründen zur Erarbeitung von Risiko Plänen.

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COVID-19 Dunkelziffer Berechnung 28.März

Seit einiger Zeit beschäftigen wir uns mit der Berechnung der Dunkelziffer der COVID-19 Fälle in Österreich.

Warum?

  • Die offiziellen Zahlen von PCR Tests repräsentieren nicht die komplette Wirklichkeit. Zum einen, weil die Kriterien für die Testung noch zu eng sind (Risikogebiet?!), zum anderen weil die False-Negatives bei den Tests sehr hoch sind (40-50%) wegen falscher Anwendung, falscher Zeitraum und Test Sensibilität.
  • Lerneffekt vom Vergleich der Länder, deren Zahlen und Maßnahmen funktioniert nur, wenn man ähnliches Zahlenmaterial hat.

Wie?

Die einzigen Zahlen, die einigermaßen vertrauenswürdig für eine solche Statistik ist, sind die “Anzahl der COVID Todesfälle”.

Die Berechnung rechnet die Dunkelziffer hoch von den aktuellen Todesfällen, die sich vor ca. 25 Tagen angesteckt haben.Die weitere Ausbreitung geht davon aus, dass bis vor 2 Wochen ungebremst, dh. Verdopplungsrate von 3 angesteckt wurde. Danach einige Wochen Ausgangssperre für 25-50% der Bevölkerung, Verdopplungsraten von 5-10.

Weitere Annahmen: Ab 14. April offene Geschäfte mit Einschränkungen (Maskenpflicht, max. Besucher, Aussenbereiche, etc.) aber geschlossene Schulen bis Mitte Mai. – Damit im Sommer die restliche Bevölkerung durchseucht werden kann (bis zu 60-70%).

Ab Mai/Juni gibt es zugelassene Medikamente für schwere Fälle und ab Winter 2020/ Frühjahr 2021 Impfungen.

CFR Rate (Case Fatality Rate) wird anhand von Deutschland/Südkorea geschätzt, allerdings geschätzt auf die nichtgetesteten und symptomlosen Personen. CFR=0,1%

Durchschnittliche Tage von Ansteckung bis zum Tod: 25 Tage

Krankheitsdauer bei Genesung, beginn Ansteckung: 15 Tage

ICU Quote, das heißt Intensivbetten bei Angesteckten:0,04% Auch hier wieder werden die Angesteckten gezählt, nicht die positiv Getesteten.

ICU Belegungsdauer im Durchschnitt: 12 Tage (bis Tod oder Verbesserung)

Anzahl Intensivbetten Österreich: 28,9/1000 Einwohner, ca. 30% reserviert für Corona – kann im Bedarfsfall weit höher sein.

Ergebnis: (siehe Grafik)

  • Eine Dunkelziffer Ende März von 1,000.000 Angesteckten in Österreich. (vgl. ca 10.000 positiv getestete) . dh. um die 10% Durchseuchung.
  • Peak Time für Intensivbetten: Mitte Mai mit ca. 700 zusätzlich benötigten Betten
  • Bis August ca.6-7000 Todesfälle
  • Das Virus ist viel viel ansteckender als die Österreichischen Behörden glauben, allerdings viel weniger tödlich als angenommen – zumindest wenn man genügend Intensivbetten hat – siehe Deutschland.

Schlußfolgerung: In Österreich werden wir mit blauen Auge davonkommen (Dank der getroffenen Maßnahmen). Ab Mitte April massive Verbesserungen möglich für die Wirtschaft. “Normalzustand” ab Juli (bis auf Reise, Großveranstaltungen, Abstandsvorschriften für Restaurants,Geschäfte und Büros, Maskenpflicht in einigen Bereichen).

Ab Oktober zweite Welle, die aber mit Meds ganz gut zu handhaben ist. Leider wird es Amerika/UK und Entwicklungsländern nicht so gut gehen – damit wird es Travelrestrictions bis 2021 geben

Hohe Dunkelziffern sind prinzipiell gut, weil rechnerisch die Sterberaten viel niedriger sind als angenommen und die Herdenimmunität schneller erreicht wird.

Indizien für die Richtigkeit dieser Prognose:

a) Welche andere Erklärung gibt es, dass in China nahezu 0 neue Ansteckungen sind (sogar bei gefakten Zahlen)? Nach Lockerung der Quarantäne.. Das geht nur, wenn die Krankheit schon im November ausgebrochen ist, und die Durchseuchung über kritischen Niveau ist.

b) Die Todesraten in Deutschland/Österreich passen nicht ins Bild. Die beiden Länder sind mit Süd Korea die einzigen mit gutem Gesundheitssystem und vernünftigen Zahlen

c) Un-repräsentative Umfrage bei Bekannten und meine Erfahrung aus dem Rettungsdienst.. 30-40% der Jungen haben es schon gehabt, während der letzten 2-3 Wochen. Missverständlich ist, dass die Medien immer nur über die Symptome der schwerst Kranken berichten. Die milden Symptome können aber durchaus anders Aussehen..

(nämlich oft: große Müdigkeit, kaum Fieber, Halsweh, Durchfall, bisschen Kopfweh, Abgeschlagenheit, aber die gesamte Familie betroffen, ca 10 Tage der Spuk – Kinder nahezu Symptomfrei bis auf erhöhte Temperatur). Die bekannten Symptome sind oft schwerere Verlauf: Husten Fieber Durchfall, ab dem 10 Tag Heilung oder Atemnot und 144. Durch Corona-Shaming erfährt man aber nichts, außer nach Nachfrage.

Warum sind die Zahlen in DE/AT so anders?

Warum ist die Situation in China/Italien/Spanien so anders als in AT/DE? Ja klar, die Altersstruktur, Umweltverschmutzung, das Kaputtsparen und fehlende Kapazitäten in den Spitälern, usw.. stimmt sicherlich, aber..

Aber der wirkliche Grund unserer Meinung nach ist das Fernhalten der Kranken von den Arztpraxen und Spitälern in sehr frühem Stadium, das heißt schon im Jänner (Stichwort 1450 Hotline) und die Triage _vor_ den Spitälern um die Spitäler als “Safe-Place” zu erhalten und kritische Personengruppen nicht anzustecken. Und natürlich die 8-9 Wochen Quarantäne, die wir gerade durchmachen.

Stand: 28. März 2020

Wir von JOIO-Sociallabs GmbH beschäftigen uns seit Jahren mit Digitalisierung, und Transformationen der Firmenkultur für die Digitalisierung. Seit 2020 kommt auch die intensive Beschäftigung mit COVID-19 dazu, aus Gründen der Kultur Transformation in Firmen (Telearbeit, Aufarbeitung der neuen Situation), aber auch aus Business Continuity Gründen zur Erarbeitung von Risiko Plänen.

Unser chinesisches Team war von Jänner bis März 2020 in Quarantäne, die gaben uns rechtzeitig Informationen, die wir für unsere Kunden nutzen konnten.

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